La Gomera – einzigartige Natur

Mit dem Mietauto waren wir heute den ganzen Tag auf der Insel unterwegs, die im Durchmesser nur 25km misst.

0_Rundfahrt Karte von Gomera
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Gestartet haben wir im Zentrum der Insel in Nationalpark Garajonay (Weltkulturerbe der UNESCO), im immergrünen Nebelwald, mit üppiger Vegetation. Die Nebelwolken begünstigen den Wuchs wunderschöner Moose und Flechten, die auch ein Zeichen für die Reinheit der Luft sind. Typisch sind die Lorbeerwälder mit verschiedenen Arten von über 15m hohen Bäumen.

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La Gomera ist auch ein Eldorado für Wanderer. So wanderten wir heute im Cedro-Tal einen schmalen Pfad entlang, der über kleine Holzbrücken vorbei an malerischen Lichtungen und zu einer Ermita de Lourdes (Wallfahrtskirche).

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Weiter ging es zum Mirador Degollada de Peraza, einem Aussichtspunkt in 943m, wo wir gomerische Spezialitäten zu Mittag aßen: Gomerischen Ziegenkäse, weißen Ziegenfrischkäse, Brunnenkressesuppe und Ziegenfleisch.

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Gesättigt machten wir uns dann auf unsere Städterallye.
In Hermigua passierten wir die Zwillingsfelsen „Roques de San Pedro“, ein Wahrzeichen der Stadt. Hermigua liegt im Norden der Insel und wird von wasserreichen Schluchten ausreichend mit Wasser versorgt, die der Region die größte Bananenernte von ganz Gomera bescheren. Eindrucksvoll liegen die Terrassen mit Bananenplantagen an den Hängen.

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Wir besuchten auch El Pescante. Nun sieht man hier nur noch 4 Betonpfeiler, die aus dem Meer ragen, früher jedoch handelte es sich hier um eine Bananenverladestation. Aufgrund der hohen Wellen konnten die Schiffe nicht an einer Hafenmole anlegen und so wurden die Schiffe über einen Betonsteg, der über die 4 Pfeiler führte, beladen.

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Weiter ging es nach Agulo, ein hübscher, kleiner Ort mit sehenswerten Häusern und einem netten Gasthaus. Auch hier ist die Landschaft geprägt von fruchtbaren Terrassenfeldern, schroffen Steilwänden und einem wundervollen Blick auf das Meer.

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Um dieses ursprüngliche Dorf noch besser zu sehen, besuchten wir den Mirador de Abrante. Diese futurischtisch gestaltete Aussichtsplattform (vom Architekten Jose Luis Bermejo) ließ uns sogar den Pico del Teide in Teneriffa sehen. Auf einer 7m langen, komplett verglasten Plattform steht man über einem 200m tiefen Abgrund und bestaunt das darunterliegende Agulo. Rund um den Skywalk, der in ein Restaurant integriert ist, befindet sich ein Garten mit typischen Pflanzen von La Gomera.

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Den ruhige Ort Vallehermoso besuchten wir als nächstes, der ebenfalls in einem wunderschönen Tal mit grünen Bananenplantagen, kleinen Weinbergen, üppigen Obstgärten und Kartoffeläckern liegt. Auf dem Dorfplatz fanden wir den hier typischen Kanarienvogel – jedoch als übergroße Skulptur aus Holz gefertigt.

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Schon etwas müde von den Eindrücken, wollten wir unbedingt noch den Mirador César Manrique sehen und die tolle Aussicht von hier über das Valle Gran Rey-Tal genießen. Über den Inselkünstler aus Lanzarote mit seiner Vision von der Symbiose zwischen Architektur und Natur haben wir euch schon einmal berichtet. Jeder Kanareninsel wollte er ein Werk schenken und so schmückt sich La Gomera heute mit dem Mirador César Manrique.

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Als letzte Station ging es weiter nach Valle Gran Ray, wo Palmen, tropische Obstbäume, exotische Zierpflanzen und schöne Badestrände für Abwechslung sorgen. Durch die vielen Sonnenstunden, die es hier gibt zogen schon in den 1960er-Jahren die Hippies hier ein und bis heute weht das Flair der damaligen Zeit durch das Tal und erinnert an die Blumenkinder von damals.

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Am Strand von Calera mit vielen Läden, Bars und Restaurants herrschte turbulentes Treiben. Wir genossen unser Abendessen in einem Strandrestaurant bei Sonnenuntergang und genossen die Trommelmusik und die Show von jungen Feuerjongleuren, die eine einmalige Stimmung hier zaubert.

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Geschafft fuhren wir dann noch eine starke Stunde im Finsteren vom Westen der Insel Valle Gran Rey in den Osten der Insel nach San Sebastián.

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Leider war heute ein starker Wind, der von der Sahara den Sand mitbrachte. Aus diesem Grund war die Sonne leider etwas abgedunkelt und das Licht für die Fotos nicht so gut.

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