Unterwegs zu den Kanaren

Seit Sonntag sind wir nun Tag und Nacht unterwegs. Durch die Straße von Gibraltar peitschten uns Wind und Wellen zügig voran.
Wir sichteten sogar zwei Grindwale (in der Straße von Gibraltar gibt es die meisten Wale in Europa!).
Schnell waren wir durch. Gerhard hatte aber eine Menge zu tun, da sich so viele Schiffe auf dieser Meerenge tummelten, wie unser Kartenplotter anschaulich darstellt.

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Danach segelten wir mit unserem Passatsegel entlang der marokkanischen Küste mit dem Wind in Richtung Südwesten.

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Am dritten Tag frühstückten wir noch bei Sonnenschein, doch plötzlich zogen atlantische Nebel auf und wir bekamen die Sonne zwei Tage lang nicht mehr zu Gesicht.

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Um kein Schiff zu übersehen, musste Gerhard nun zum AIS noch das Radar einschalten. Beid Systeme alarmieren rechtzeitig, um Gefahren auszuweichen. Das Radar im Speziellen zeigt alles, rund ums Schiff an (Felsen, Schiffe,… sogar Starkregen), sodass man auch ohne Sicht relativ sicher fahren kann. Mit dem Wind war es gleichzeitig auch vorbei und wir motorten bis zu den Kanaren, weshalb Gerhard sicherheitshalber noch Diesel nachfüllte.

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Auf Sonnenstrahlen mussten wir zwar verzichten, zwei riesige Meeresschildkröten schwammen neben uns vorbei. Wir freuten uns darüber!

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Heute nach dem Frühstück haben wir die Kanaren erreicht. Wir liegen in einer Bucht „Bahia des Salado“ im Süden von La Graciosa gleich neben dem imposanten Felsen von Lanzarote.

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Im Vorjahr standen wir oben auf diesem Aussichtspunkt „Mirador del Rio“ (gestaltet von César Manrique), einem 450m hohen Felsbalkon, wo wir auf die 1,5km breite Meerenge „El Rio“ schauten, die die Insel Lanzarote von der Insel La Graciosa trennt. Damals dachte ich noch, wie das nächstes Jahr sein wird und schon sind wir da und… es ist toll!!!!

2 Antworten auf „Unterwegs zu den Kanaren“

  1. Ich freu mich, dass ihr gut durch die Straße von Gibraltar gekommen seid. Heißt halt nicht umsonst „Meerenge“. Dafür habt ihr dann aber am Atlantik jede Menge „Meerweite“ …

    1. Fritz, danke für deinen netten Kommentare! Wir freuen uns immer, von dir zu hören! Gerhard hat noch nie so eine konfuse See erlebt, wie in der Meerenge, jetzt aber scheint der Atlantik streichelweich und zeigt sich fast ölig glatt!

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